Beim diesjährigen Vernetzungstreffen der Punktgenauen Qualifizierung (P.Qu) standen Zukunftsfragen des Arbeitsmarktes, neue berufliche Chancen für Frauen und die Verleihung des Mathilda Awards im Mittelpunkt.
Nach einleitenden Worten von Iris Apiano-Kugler, Leiterin Arbeitsmarktpolitik für Frauen, Sandra Kern, Landesgeschäftsführerin des AMS Niederösterreich, und ZIB-Geschäftsführerin Monika Forsthuber diskutierten Expert_innen über Veränderungen in der Arbeitswelt.
Lukas Fürst, Geschäftsführer der Fürst Möbel GmbH, sprach darüber, was es braucht, um mehr Frauen für handwerkliche und technische Berufe zu begeistern. Dabei ging es sowohl um geeignete Rahmenbedingungen in Unternehmen als auch um Orientierung, Ermutigung und sichtbare weibliche Vorbilder.
Per Videocall zugeschaltet war Monika Fuchs – „Die Füchsin“, Expertin für HR und Künstliche Intelligenz. Im Fokus stand die Frage, wie KI Handwerk und Technik verändern wird und welche Kompetenzen Arbeitnehmer_innen künftig benötigen. Neben digitalen Fähigkeiten bleiben insbesondere Lernbereitschaft, kritisches Denken und ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Technologien zentral. Wie konkret KI bereits eingesetzt werden kann, zeigte Projektkoordinatorin Lisa Johanna Wachmann in einem außergewöhnlichen Bühnengespräch mit ihrem eigenen KI-Klon.
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Mathilda Awards. 7 Teilnehmerinnen hatten Videos eingereicht, in denen sie ihre persönlichen Ausbildungs- und Berufswege einer Jury präsentierten. Vier Frauen wurden für ihren Mut, ihr Engagement und ihre Vorbildwirkung ausgezeichnet:
Das Vernetzungstreffen machte deutlich, wie wichtig neue Perspektiven, starke Vorbilder und die Zusammenarbeit zwischen Teilnehmerinnen, Unternehmen, AMS und ZIB Training sind, um Frauen nachhaltig für Berufe in Handwerk und Technik zu gewinnen.